Klimawandel auf Uweb21.de |
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Quellen: http://www.ipcc.ch/ |
| Der UN-Klimabericht:
- Ein Report,
- drei Teile,
- eine Warnung
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Genf (dpa) - Der Klimarat der Vereinten Nationen
(IPCC, Intergovernmental Panel on Climate Change) präsentiert
seinen vierten Weltklimabericht in drei Teilen. Die Grundaussage
der Forscher lautet: Der Mensch verstärkt den Treibhauseffekt,
erhitzt den Planeten mit schwerwiegenden Folgen und muss entschieden
gegensteuern.
2500 Forscher und 450 Hauptautoren haben den Bericht im Laufe von
sechs Jahren erarbeitet.
TEIL 1 des Reports behandelt die wissenschaftlichen Grundlagen,
etwa die aktuellen und historischen Beobachtungen der Klimaforscher
sowie die Vorhersagen der Rechenmodelle über den künftigen
Verlauf der Temperatur. Arbeitsgruppe I ("The Physical Science
Basis") legte ihr Resultate am 2. Februar in Paris vor.
TEIL 2 hat die Auswirkungen des Klimawandels zum Thema, die möglichen
Anpassungen daran und die "Verletzlichkeit des Menschen"
durch den beobachteten Änderungen der Temperaturen. Arbeitsgruppe
II ("Impacts, Adaptation and Vulnerability") hat bis Freitagmittag
in Brüssel verhandelt.
TEIL 3 befasst sich mit den Möglichkeiten des Menschen, den
Klimawandel mindestens zu bremsen, und macht entsprechende Vorschläge.
Arbeitsgruppe III ("Mitigation of Climate Change") präsentiert
ihre Zusammenfassung am 4. Mai im thailändischen Bangkok.
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4. Klimabericht Teil-3
04.05.2007 |
Teil 3 des UN-Klimaberichts - Fortsetzung folgt?
Von Günter Hetzke
Nachdem - aus Sicht der Wissenschaft - feststeht, dass sich das Klima
wandelt und nachdem im zweiten UN-Klimabericht die Folgen skizziert
wurden für Mensch, Natur und Wirtschaft, liegen nun die Handlungsempfehlungen
vor: Was kann getan werden, damit es zumindest nicht schlimmer wird.
Die Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, sind längst
bekannt: Weg von den fossilen Energieträgern, wie Kohle oder
Öl, mehr alternative Energien, wie Strom aus Sonnen- oder Windkraft
beispielsweise, sowie eine effiziente Nutzung und ein sparsamer Umgang.
Trockenheit wird eine Folge des verändereten Klimas sein.
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Information zum UN Klimabericht |
| UN-Klimabericht Teil 3 |
Die Uhr für die Erde tickt, Der mit Spannung erwartete
dritte Teil des Klimaberichts der Vereinten Nationen (UN) ist unter
Dach und Fach.
Treibhausgase belasten den blauen Planet – Klimaschutz ist
zwingend. Die Delegierten einigten sich nach fünftägigen
Beratungen auf die Feststellung, dass die Bekämpfung des Klimawandels
bezahlbar und die Technologie dafür verfügbar sei, wie
ein hochrangiger Vertreter am Freitag sagte. Der Bericht unterstreiche
die Notwendigkeit, einen weiteren Anstieg des Ausstoßes von
Treibhausgasen zu unterbinden. Wenn der immer noch rasant steigende
Ausstoß ab 2015 zurückgehe, seien die schlimmsten Folgen
zu vermeiden. Dafür müssten die Emissionen bis Mitte des
Jahrhunderts um 50 bis 80 Prozent reduziert werden.
Fakten statt Halbwahrheiten: Die Kosten dafür halten sich nach
Überzeugung der Wissenschaftler in Grenzen. Mit etwa 0,1 Prozent
des weltweiten Bruttoinlandsprodukts könne die Erderwärmung
unter der kritischen Grenze von zwei Prozent gehalten werden. Dagegen
würde es 20 mal teurer, nichts zu tun: durch Überschwemmungen,
Dürren, Epidemien, und riesige Flüchtlingströme wären
die Folge.
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Information zum UN Klimabericht |
Klimabereicht Teil2
08. April 2007 |
Hamburg (dpa) - Der vom Menschen verstärkte
Treibhauseffekt heizt die Atmosphäre auf und greift damit in
viele Bereiche des Lebens ein. Die erwarteten Folgen für den
Menschen dokumentiert der zweite Teil des insgesamt vierten UN-Klimareportes,
der am Freitag in Brüssel vorgestellt wurde: » mehr
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| 4.UN Klimabericht Teil 1
Freitag 2. Februar 2007 |
Paris (AP) Der am Freitag in Paris vorgestellte vierte
UN-Klimabericht stellt die Verantwortung des Menschen für die
Erderwärmung so deutlich wie nie zuvor heraus. «Der Großteil
des Temperaturanstiegs seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist sehr wahrscheinlich
auf die vom Menschen verursachte Treibhausgaskonzentration zurückzuführen»,
heißt es. Die Veränderungen in der Atmosphäre und
den Weltmeeren sowie der Verlust von Packeis seien ohne äußere
Einwirkung nicht zu erklären. |
| Klimabericht 2001 |
Der vorherige Bericht von 2001 ist wesentlich zurückhaltender:
«Es gibt neue und starke Hinweise, wonach die Erderwärmung
auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist.»
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| Klimabericht 1995 |
Sechs Jahre zuvor lautete die entsprechende Passage:
«Die Abwägung aller Hinweise legt einen erkennbaren Einfluss
des Menschen auf den Klimawandel nahe.»
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| Klimabericht 1990 |
Im ersten Bericht des Weltklimarates, der die wissenschaftliche
Grundlage für die internationale Klimapolitik lieferte, wurden
noch natürliche Einflüsse als wahrscheinlichste Ursachen
identifiziert: «Der Umfang des Temperaturanstieges liegt im
Rahmen der natürlichen Klimaschwankungen», heißt
es in der Studie von 1990. Ein Beitrag des CO2-Ausstoßes zum
Temperaturanstieg wurde zwar nicht ausgeschlossen. «Andere menschliche
Faktoren könnten jedoch einen stärkeren Effekt ausgeglichen
haben», erklärten die Experten damals. |
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