| Aus dem Erdinnern steigt kontinuierlich eine Wärmemenge
an die Erdoberfläche, die 2,5 mal so groß ist wie der
Weltenergieverbrauch. In Deutschland wird die Tiefenerdwärme
aus Thermalwasservorräten in 24 größeren Anlagen
mit Leistungen zwischen 0,1 und 20 Megawatt genutzt.
Die oberflächennahe Geothermie nutzt vor allem die Wärme
der Umgebungsluft, etwa 28.000 Wärmepumpen wurden im Jahr 2006
installiert. Insgesamt lieferte die Geothermie im Jahr 2006 etwa
zwei Milliarden Kilowattstunden Wärme. Die Branche verzeichnete
damit einen Umsatz von 580 Millionen Euro und bietet 12.000 Arbeitsplätze.
Aus Sicht der Geothermischen Vereinigung könnte bis zu 20 Prozent
der in Deutschland benötigten Wärme bereitgestellt werden.
Quelle: Dokumentation DStGB-N°71 des Deutschen Städte und Gemeindebundes: "Chance Solarenergie, Kommunale Handlungmöglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung". |