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Erneuerbare Energien fördern, Leserbrief zu
den Berichten über die Atomkatastrophe in Japan:
Bei dem ganzen Schrecken über die Langzeitwirkung einer Plutonium-Verseuchung
in Japan durch die Katastrophe der Atomreaktor-Explosionen in Fukushima
und dem erfreulichen Aufschwung der AntiAtom-Bewegung, darf man
das Ziel und die Lösung nicht aus den Augen verlieren, nämlich
die drei großen E, um Energie einzusparen und den Rest mit
erneuerbaren Energien zu versorgen.
Durch energieeffiziente Geräte wird von Haus aus weniger
Strom verbraucht. Mit Energiesparen durch Abschalten von Standby
oder dem Runterfahren von Geräten auf Standby, die immer parat
stehen müssen, können weitere AKWs eingespart werden,
denn sieben von 17 sind bereits vom Netz und die Lichter gehen nicht
aus.
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Das letzte E steht für Erneuerbare Energien
wie Strom aus Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse. Wenn genügend
saube re Energie ins Netz gespeist wird, gibt es immer weniger Bedarf
für schmutzige, sprich C02- oder strahlenbelastete Energien.
Oder wie der Volksmund sagt, das Gute wird das Schlechte ersetzen.
Konzentrieren wir uns auf das Gute.
Deshalb gehören alle Behinderungen an den erneuerbaren Energien
wie beim Baurecht, bei der Förderung des Solarstroms (zum 1.
Juli droht eine weitere Reduzierung) und der Begrenzung durch Deckelung
der Menge radikal vom Tisch, sodass die Bürger diese Angebote
voll nutzen können.
Es wird auch endlich Zeit, dass im Berchtesgadener Land eine Energiewende
entsteht und die Gruppen sich vereinigen, um den Kreistagsbeschluss,
„Die Energieversorgung des Landkreises bis zum Jahr 2030 mit
erneuerbaren Energien wird angestrebt", in die energiepolitische
Wirklichkeit umzusetzen.
Hermann Schubotz,
Freilassing |
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