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Freilassing - Mit der neuen Lösung „Wärmeverbund"
kann überschüssige Wärme in das Fernwärmenetz
der Salzburg AG eingespeist werden. Gegenüber der ursprünglichen
„Insellösung' erhöht sich die thermische Leistung
von 3,88 auf 7,85 Megawatt (MW), die Elektrische Leistung von 0,94
auf 1,86 MW. Mit einer Brennwertnutzung durch Rauchgaskondensation
steigt die thermische Leistung um weitere 2,0 MW.
Das 17,45 Kilometer lange Netz soll in vier Abschnitten verwirklicht
werden. Das Gesamtnutzungs-Potenzial steigt von vormals 62 auf 88
Prozent. Spitzenlast wird von der Salzburg AG geliefert, Freilassing
braucht keine zusätzlichen Gas- oder Ölkessel.
Nach derzeitiger Beschlusslage müssen bis zum 30. Juni Vorverträge
für eine Leistung von 14.400 MW abgeschlossen sein, um das
Projekt zu starten. Bereits Ende 2011 will man mit der Strom- und
Wärmeerzeugung beginnen, der Netzausbau wird sich auf die Jahre
2012 bis 2015 erstrecken. Die Kosten für Kraftwerk und Netz
betragen 27,5 Millionen Euro. Etwa die Hälfte davon übernimmt
Freilassing, das mit 51 Prozent die Mehrheit an einer zukünftigen
Gesellschaft haben wird. (höf) |
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