Freilassing (st) - Der Arbeitskreis „Intelligente
Energieversorgung für Freilassings Bürger" beginnt
ab dem heutigen Mittwoch, 10. Februar, mit der Unterschriftensammlung
zur Einreichung eines Bürgerbegehrens.
Mit der Frage „Soll das sogenannte Biomasse-Heizkraftwerk
tatsächlich gebaut werden?"
an Freilassings Bürger soll letztlich klargestellt werden,
ob mit einer Investition in der Größenordnung von 13
Millionen Euro, bei der nicht nur Hackschnitzel, sondern auch Erdöl
zum Einsatz kommt, wirklich ein schlüssiges Energiekonzept
gegeben ist oder ob nicht das Konzept „Energie einsparen und
dezentrale Energieerzeugung mit Photovoltaik und Biogas", wie
es der Arbeitskreis vorschlägt, der bessere Weg ist.
Zu einem Bürgerentscheid kann es kommen, wenn sich mindestens
neun Prozent der wahlberechtigten Freilassinger in die Unterschriftenlisten
eingetragen haben. Gut 1.100 gültige Stimmen müssen die
Betreiber des Bürgerbegehrens also zusammenbekommen. Dann entscheidet
der Stadtrat über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens.
Innerhalb von drei Monaten muss anschließend der Bürgerentscheid
durchgeführt werden. Damit dieser gültig ist, müssen
mindesten 20 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben. Zuletzt
bei der Freibad-Entscheidung nahmen die Naturbad-Gegner diese Hürde
locker und konnten auch die Mehrheit für sich verbuchen. |