Lokalpresse vom 9. September 2009
Solarboote schwammen in der Wasseranlage an der Eisdiele
Bastelkurs im Rahmen des Ferienprogramms mit Photovoltaik erwies sich als beliebter Renner
 

Traunreut (schu) Wohl erstmals in der Geschichte der Ferienprogramme in Traunreut fuhren Sonnenkraft- angetriebene Boote durchs Wasser am Rathausplatz. Der Programmpunkt „Sonnenkraft für Kinder", der im Zuge des Ferienprogramms der Stadt Traunreut angeboten wurde, entwickelte sich zu einem echten Renner.

Unter der Leitung von Hermann Schubotz von der Solarinitiative BGL und seinen Helfern übten sich insgesamt 29 Kinder am vormittag und nachmittag unter der Sonne am Rathausplatz spielerisch in Sachen „Solare Zukunft erlernen".
Nach einer gründlichen Einführung in das Thema „Nutzen der kostenlosen Sonnenenergie“ und „Wie man ein Solarboot baut“, begannen die Kinder mit einer zum Thema passenden Wiederverwertungsaktion: Flache Fischkonservendosen wurden als Bootskörper verwendet, mit einem neuen Oberdeck aus Pappkarton versehen und mit der Spritzpistolen verklebt. Mit Eifer ging es weiter mit Geodreieck, Schere und Kleber an das Fertigen der Deckaufbauten. Schließlich benötigte die Photovoltaik-Zelle, Was Strom aus Licht bedeutet, und der Motor ordnungsgemäße Plätze.
Nach diesen Vorbereitungen wurde das Antriebssystem der Boote auf Deck montiert und zusammengelötet. Vorbeigehenden Passanten und Eltern kamen bei der Solarbootswerft am Rathausplatz vorbei und überzeugten sich von der florierenden Technik.

Die Kinder waren sehr gespannt zu sehen, was sich tut. Tatsächlich drehte sich etwas, nach dem Licht auf die Photovoltaik Zelle fiel.. Mittels eines Trinkhalmes und einer kleinen Propellerschraube als Achse wurde die Kraft sichtbar gemacht, doch noch ruderte sie erst verhalten im Luftraum unter dem Licht der Bürolampe. Erst bei direkter Sonneneinstrahlung wurden die Boote richtig lebendig und gaben Gas.
Nun galt es die Probe aufs Exempel zu machen. Die nahe gelegene Wasseranlage bot sich als ideales Versuchsfeld an. Und siehe da, trotz leicht bedecktem Himmel regten sich die kleinen Aggregate der Mini-Flotte munter, was die Kinder entsprechend begeisterte. Sie hatten nur Mühe, ihre Boote wieder einzufangen, wenn sie sich auf der Wasserfläche davon machten. Sogar Namen hatten die Solarboote bekommen, etwa „Titanic" oder „Meerschwalbe" oder den eigenen Namen „Seebär Christoph“ oder „Kapitän Philip“.







Die „Solarschiffer" des Ferienprogramms wasserten ihre quirligen Konservendosenboote unter der Leitung von „Solar-Admiral" Hermann Schubotz.
 
 
 
 
 

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