| |

Beim jährlichen Solarbastelkurs des Bürgersonnenkraftwerk
Ainring mit Hermann Schubotz als Kursleiter waren die Kinder wieder
eifrig dabei, sich ein eigenes Solarschiffchen zu basteln. Aus einer
ausgedienten Fischdose, die mit einem Pappendeckel wieder verschlossen
wurde, einer Solarzelle und einem kleinen Motor bastelten sie ihr
eigenes Boot. Die Energie aus der Photovoltaik-Zelle, die Tageslicht
zu Strom umwandelt, wird über einen Kabel zum Motor geleitet,
der wiederum eine aus Strohhalm und Schraube gefertigte Antriebswelle
antreibt und somit das Schiffchen im Wasser vorwärts bewegt.
Die Helfer vom Bürgersonnenkraftwerk Ainring, Georg und Waltraud
Thesz und Karin Stephan hatten alle Hände voll zu tun, die Kinder
durch die einzelnen Arbeitsschritte zu führen. Nach drei Stunden
waren schließlich alle Teile ausgeschnitten zusammengeklebt,
auch dem Bootskörper befestigt und die Solarzelle mit dem Motor
verlötet, so dass Ainringer Solarboote zum Leben erweckt wurden.
Trotz bedecktem Himmel mit Regengefahr lag genug Energie in der Luft,
um die Schiffsschraube in Bewegung zu setzen. Im Brunnen überstanden
alle Boote den Härtetest, sie fuhren im Wasser und lieferten
sich spannende Rennen. Jedes der Buben und Mädchen hielten ihr
eigenes Boot scharf im Auge und feuerten es an. Einige Kinder hatten
ihr Solarschiffchen phantasievoll mit Namen, Fahnen und anderem Gezier
versehen. Zu Mittag war der diesjährige Ainringer „Solarboom“
vorbei, die Kinder „segelten“ mit ihrem Boot fröhlich
nach Hause, es kehrte Ruhe ein, und der Brunnen übernahm wieder
seine ursprüngliche Bestimmung. Foto Hermann Schubotz
|
|
| |
 |
|
|