Freilassinger Anzeiger vom 13. September 2008
Mehr Freiheit für Windkraftunternehmer
Leserbrief von Hermann Schubotz
 

zum Leserbrief "Fehlinvestitionen helfen der Umwelt nicht" vom 6.September.

Ich stimme den Aussagen von Herrn Schäffler zur Windkraft in Bayern in vielen Aspekten zu. Nur sollte es einem Windkraftunternehmer selber überlassen bleiben, ob er die Windkraft in Bayern ernten will oder woanders. Normalerweise gehen einem Windprojekt jahrelange Windmessungen voraus, bis sich ein Standort als "erntereich" und "windsicher" herausstellt. Jede wirtschaftliche Tätigkeit trägt eine Risiko mit sich, das der Unternehmer in unser freien Marktwirtschaft trägt, da braucht es keine Totschlag Argumente und Allgemeinplätze eines Ministers. Er sollte dahingegen mit dafür sorgen, dass den Unternehmern in Bereich erneuerbare Energien nicht weitere Knüppel zwischen die Beine geworfen werden oder selbst mit gutem Beispiel vorangehen, und Anlagen mit erneuerbaren Energien bauen oder zumindest genehmigen. Denn wie Herr Schäffler sagt, "der Einsatz von Geräten, die die Klimakatastrophe eindämmen können, kann nicht von Geschmackskriterien abhängig sein".

Hermann Schubotz, Freilassing