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Leserbrief zum Artikel im Freilassinger Anzeiger 1.3.
2008 :Neue Mitglieder wählen Vorsitz ab, Agenda AK Energie fühlt
sich von Hermann Schubotz bevormundet
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Dieser Bericht ist lückenhaft. Ich war auch überrascht als
zur Sitzung über das Freilassinger Freibad plötzlich eine
Neuwahl beantragt wurde, zumal ich im Sommer 2007 den AK Energie wieder
aktiviert und neue Mitglieder geworben habe und wir nun insgesamt
15 Personen sind. Im Herbst haben wir die Freilassinger Energietage
und die Ausstellung Sonnenenergie im BGL organisiert, uns in der Freibad
Frage engagiert und uns dafür eingesetzt, dass das Freilassinger
Energiekonzept auch mit den Bürger diskutiert wird. Dazu gab
es im Februar 2008 eine Agenda21 interne Informationsveranstaltung.
Am 12.Dezember 2007 kamen vier neue Mitglieder hinzu.
Agenda21
ist eine neue Denkweise, dass bei allen Projekten, Planungen etc.
die drei Gebiete, Wirtschaft, Ökologie Umwelt und Soziales-
Gesellschaft gleichberechtigt berücksichtigt werden. Es ist
halt schwieriger drei-dimensional zu denken als nur in einer Dimension.
Der Vorwurf der Bevormundung ist einfach lächerlich, denn
wir haben per Email einem Papier die endgültige Form geben
wollen, das in der Sitzung nicht fertig diskutiert worden war. An
dieser Diskussion haben sich zwei Personen beteiligt. Wieso sich
andere bevormundet fühlen, wenn sie sich nicht selbst äussern,
ist mir schleierhaft. Die Abwahl war übrigens 9:3:1 und nicht
11:2. Der Arbeitskreise muss aufpassen, dass er nicht von anderer
Seite bevormundet wird.
Ich wollte diese internen Diskussion aus der Presse heraus halten,
mir geht es um die inhaltliche Sacharbeit, nämlich eine Lösung
der Energieversorgung für Freilassing unter Berücksichtigung
des Klimawandels und der steigenden Energiekosten, und dass sich
die Bürger über ihren Geldbeutel hinaus für Energie
interessieren, aber es scheinen der Kommunalwahlkampf und andere
Interessen im Spiel gewesen zu sein.
Nun, die Mitglieder wollten einen anderen Vorstand, wir müssen
nach vorne schauen, und die Bürger für die Energiefrage
interessieren. Ich werde mich weiterhin engagiert für den Einsatz
erneuerbarer Energien und ein umweltgerechtes Energieangebot für
die Freilassinger Haushalte einsetzen.
Ich hoffe, der neue Vorstand kann diese relativ grosse Gruppe aufrecht
und zusammen und weiterhin aktiv halten und ebenso das Engagement
für das Thema Umwelt und Energie erreichen, und dass sich die
Freilassinger für ihre eigenen Energiethemen einsetzen. Der
erste Schritt ist gemacht, der Arbeitskreis Energie bietet in Zusammenarbeit
mit der Stadt eine Energieberatung an, jeden Dienstag von 16-18h,
Voranmeldung ist erwünscht.
Hermann Schubotz, Freilassing
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Leserbrief zum Leserbrief B.Zimmer Klimawandel light
vom 9.3.2008
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Herr Zimmer aus Piding verwendet ein Drittel seines Leserbriefes
zum Thema Klimawandel und Freibad Freilassing, um mich persönlich
anzugreifen.
Meines Wissens hat er weder die BaFF-Studie (Bürgerarbeitskreis
Freibad Freilassing) gelesen, noch sich in irgendeiner Weise an
den Diskussionen in Freilassing beteiligt. Bevor er hier lospoltert
und moralisiert, sollte er als Akademiker erst einmal Quellenmaterial
lesen, unter anderem unsere ausführliche Stellungnahme zum
Planungsvorschlag, zu lesen unter www.freibad-freilassing.de, wo
die BaFF-Mitglieder eine Wärmeerzeugung mit erneuerbaren Energien
durch Solarabsorber und eine Zusatzheizung vorschlagen, wie es dann
auch der Freilassinger Stadtrat beschlossen hat.
Ein Freibad hat auch eine soziale Funktion, der Mehraufwand für
etwas höhere Wasser-temperaturen wie von der überwiegenden
Anzahl der 920 befragten Badegäste gewünscht ist nach
Auskunft der Planer gering.
Wenn Herrn Zimmers Thema Vermeidung von Energie-verschwendung ist,
dann hat er im Pidinger Gemeinderat nun sechs Jahre lang genügend
Gelegenheit, dieses sinnvolle Anliegen in die Tat umzusetzen. Die
Glaubwürdigkeit engagierter Bürger wird nicht durch unterschiedliche
Positionen zu brennenden Themen erschüttert, sondern durch
unsachliche persönliche Angriffe gegen diese ehrenamtlich arbeitenden
Bürger. Dr. Zimmer kennt meine eMail Adresse und Telefonnummer
und hätte seine Bedenken persönlich mit mir klären
können, nein, stattdessen setzt er auf öffentliche Attacke,
Falschmeldungen (BaFF hat nichts mit Fa. Aicher zu tun) und droht
(welche?) Konsequenzen an.
Jeder kehre vor seiner eigenen Haustüre und versuche, in seinem
eigenen Bereich erfolgreich zu sein, dann kommen wir dem gemeinsamen
Ziel "mit der Energiewende gegen den Klimawandel" schneller
näher.
Hermann Schubotz
Freilassing
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