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Stolz präsentieren die Mädchen ihre gebastelten Solarboote,
im Hintergrund Kursleiter Hermann Schubotz.
Freilassing(schu) Sieben Mädchen der Realschule Franz von Assisi
in Freilassing versammelten sich, um etwas über die Kraft der
Sonne zu lernen und dieses Wissen bei Bauen eines Solarbootes praktisch
umzusetzen. |
Kursleiter Hermann Schubotz von den Freilassinger
Bürgersonnenkraftwerken erklärte den Mädchen das
Prinzip.
Die Strahlung der Sonne trifft auf eine Siliziumschicht und regt
die Elektronen im Material zum Wandern an. Diese werden an einer
Zapfstelle zu einem Motor weiter geleitet, der sich dann mit dem
Strom aus der Silizium-Zelle dreht, denn Photovoltaik (PV) heisst
Strom aus Licht.
Über einen zweiten Kabel ist der Motor wieder mit der Rückseite
der Zelle verbunden und der Elektronen- und Stromfluss kann beginnen.
Schubotz erklärte, wenn man das Hausdach mit diesen Solarstrommodulen
bedeckt, kann der gesamte Haushaltstrom der Familie von der Sonne
geerntet werden.
Nun ging es ans Arbeiten.
Die jungen Damen und angehenden Bootsbauer mussten zuerst eine leere
Fischdose mit einem Karton zukleben und zwei Gestelle für die
PV-Zelle und den Motor bauen. Das Kartonmaterial musst vorher genau
ausgemessen und präzise zugeschnitten und passgerecht mit der
Heißklebepistole zusammengeklebt werden.
Nun lötete der Kursleiter die Solarzelle mit dem Motor zusammen
und das Boote erwachte unter dem Licht der Bürolampe zum Leben:
Der Strohalm mit der Schiffswelle drehte sich. Die Mädchen
erkannten, dass aus dem kostenlosen Licht der Sonne Strom gewonnen
und dann nutzbringend eingesetzt werden kann.
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