| |
Ainring (schu). Eifrig basteln die Ainringer
Kinder bei strahlendem Sonnenschein und freien Blick auf den Untersberg
im Rahmen des Ferienprogrammes an ihren Solarbooten.
Zum fünften Male bildet das Bürgersonnenkraftwerk Ainring
unter der Kursleitung von Vorstandsmitglied Hermann Schubotz und
Assistentin junge Gemeindebürger in der Kunst des Solarbootbauens
aus. Manche Kursteilnehmer kommen jedes Jahr wieder, um sich ein
Boot im Stile des aktuellen Jahres zu bauen. Trotzdem war die Arbeit
nicht leicht, denn nach der mündlichen Erklärung und dem
schriftlichen Bauplan mussten die jungen Ainringer Buben und Mädel
zuerst die einzelnen Teile Platz sparend auf dem Obstkarton anzeichnen
und dann erst sorgsam ausschneiden. Waren alle Teile des Solarbootes
erstellt, ging es darum, die mitgebrachte Fischdose mit dem zugeschnittenen
Karton zuzukleben und den kleinen Solarmotor so auf dem Bootskörper
zu befestigen, dass die Welle aus Trinkhalm und Propeller nicht
an den Bootsrand kam und somit Kraft verloren ging. Die leicht zerbrechliche
grosse Solarzelle lötete der Kursleiter selber an den Solarmotor
an.
Danach erwachten die Ainringer Solarboote zum Leben und die Kinder
jubelten. Mit der Kraft der Sonne wurde von der Solarzelle Strom
erzeugt, die den Solarmotor und die Welle antrieb. Zum Härtetest,
schwimmt dieses Gebilde überhaupt und bewegt es sich wirklich
vorwärts, gingen die Kinder zum Rathausbrunnen und ließen
ihre Boote zu Wasser. Würden die Boote nicht nur in der Luft,
sondern auch im Wasser ihre Runden drehen ?
|
Tatsächlich, alle Boote bestanden den Test auf Seetüchtigkeit
und fuhren im Brunnen umher. Die Kinder konnten gar nicht davon genug
bekommen, ihr Boot im Brunnen fahren zu sehen.
Manche schoben es aus dem Schatten in die Sonne, damit es wieder
Fahrt aufnehmen konnte. Einige Feriengäste schauten dem bunten
Treiben im Rathausbrunnen anerkennend zu. Foto Hermann Schubotz
|
|