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Doris Wolf: „Das Lachen der Kinder lässt einem
das Herz erweichen"
Bad Reichenhaller Rentnerin engagiert sich für Hilfe von Aidswaisen
und Armen in Namibia
Von MICHAEL KOLPE Die 70-Jahre-Schallmauer hat Doris Wolf
bereits überschritten. Zur Ruhe möchte sie sich aber noch
lange nicht setzen, denn ihr Herz schlägt für die Unterstützung
der Ärmsten der Armen in Namibia.
Angefangen hat alles im Jahre 1991: Auf einer Zelt-Safari fand
die Bad Reichenhallerin einen Fotokalender der Namibia-Hilfe München.
„Ich habe mir die Adresse notiert und nach meiner Rückkehr
Kontakt aufgenommen", so Doris Wolf. Die Faszination für
die Schönheiten des Landes, aber auch die beispiellose Armut
haben die 70-Jährige, die sich auch für ihre Mitmenschen
in Deutschland einsetzt - nicht mehr losgelassen. „Selbst
habe ich nie Kinder bekommen, es hat nicht sollen sein", so
Doris Wolf. „Ihre Kinder" sind seit vielen Jahren die
Straßenkinder und Aids-waisen in Gobabis - 200 Kilometer westlich
der Hauptstadt Windhoek.
Viele Jahre hat Doris Wolf in Namibia gelebt und miterlebt, wie
die Kinder in einem leerstehenden Gebäude eines ehemaligen
Lederbetriebes eine neue Heimat gefunden haben. Mehr noch: Die Kinder
erhalten nicht nur ein Dach über den Kopf. Der Besuch einer
Schule gibt ihnen neue Hoffnung.
So bald wie möglich möchte die Bad Reichenhallerin wieder
die Kinder in Gobabis besuchen und zum Beispiel wie Weihnachten
2002 für sie kochen. „Die Kinder sind so dankbar. Sie
zahlen alles mit einem so dankbaren Lächeln zurück."
Unter www.hilfe-fuer-namibia.de erhalten Sie weitere Informationen
über die Kinder von Gobabis und andere Hilfsprojekte in Namibia.
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Die Bad Reichenhallerin Doris Wolf hat die Schallmauer
von 70 Jahren schon überschritten. Zur Ruhe setzt sie sich
dennoch nicht, denn die Straßenkinder und Aidswaisen im namibischen
Gobabis sind ihr ans Herz gewachsen.
Seit einer Zelt-Safari 1991 unterstützt sie das Projekt „Hilfe
für Namibia" und sie lebte einige Jahre vor Ort.
Die Kinder haben nicht nur eine neue Heimat gefunden, sondern
durch die Schule auch neue Hoffnung.

Die Bad Reichenhallerin Doris Kern setzt sich seit über einem
Jahrzehntfür die Kinder im namibischene Gogabis ein. Etwas
vierhundert Aidswaisen und Straßenkinder haben dort eine neue
Heimat und eine neue Hoffnung gefunden. Fotos: privat. |
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