| Die 70-Jahre-Schallmauer hat Doris Wolf bereits überschritten.
Zur Ruhe möchte sie sich aber noch lange nicht setzen, denn
ihr Herz schlägt für die Unterstützung der Ärmsten
der Armen in Namibia.
Angefangen hat alles im Jahre 1991: Auf einer Zelt-Safari fand
die Bad Reichenhallerin einen Fotokalender der Namibia-Hilfe München.
„Ich habe mir die Adresse notiert und nach meiner Rückkehr
Kontakt aufgenommen", so Doris Wolf. Die Faszination für
die Schönheiten des Landes, aber auch die beispiellose Armut
haben die 70-Jährige, die sich auch für ihre Mitmenschen
in Deutschland einsetzt - nicht mehr losgelassen. „Selbst
habe ich nie Kinder bekommen, es hat nicht sollen sein", so
Doris Wolf. „Ihre Kinder" sind seit vielen Jahren die
Straßenkinder und Aids-waisen in Gobabis - 200 Kilometer westlich
der Hauptstadt Windhoek.
Viele Jahre hat Doris Wolf in Namibia gelebt und miterlebt, wie
die Kinder in einem leerstehenden Gebäude eines ehemaligen
Lederbetriebes eine neue Heimat gefunden haben. Mehr noch: Die Kinder
erhalten nicht nur ein Dach über den Kopf. Der Besuch einer
Schule gibt ihnen neue Hoffnung.
So bald wie möglich möchte die Bad Reichenhallerin wieder
die Kinder in Gobabis besuchen und zum Beispiel wie Weihnachten
2002 für sie kochen. „Die Kinder sind so dankbar. Sie
zahlen alles mit einem so dankbaren Lächeln zurück."
Unter www.hilfe-fuer-namibia.de erhalten Sie weitere Informationen
über die Kinder von Gobabis und andere Hilfsprojekte in Namibia.
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