| Ainring(schu) Die Jahreshauptversammlung des
Bürger-Sonnenkraftwerkes Ainring brachte ein Überraschung
für die anwesenden Förderer. Ab nächstem Jahr werden
die aufgelaufen und jährlichen Zinsen ausbezahlt. Mit einem Plus
von 19 Prozent beim Solarertrag war das vergangene Jahr 2005 das zweitbeste
in der fünf-jährigen Laufzeit. |
Hermann Schubotz dankte allen Gesellschaftern
und Förderern, dass sie sich persönlich und mit eigenen
finanziellen Mitteln für eine Energiewende in der eigenen Heimat
eingesetzt haben und sicherlich weiterhin einsetzen werden.
Den Kassenbericht und trug Maria-Anna Eschlberger vor, die von
schwarzen Zahlen zum Jahresabschluss 2005 berichten konnte. Die
Berichte wurden einstimmig angenommen und der Vorstand für
das Jahr 2005 entlastet.
Ein Novum brachte der nächste Punkt der Tagesordnung. Hatten
in den vergangenen Jahren die Förderer, das sind Darlehensgeber
für die Erstellung von Photovoltaik Anlagen, ihre Ertragszinsen
zum Bau weiterer Anlagen auf dem Konto gelassen, so beschlossen
die Gesellschafter, dass diese und die aufgelaufenen Zinsen zum
Ende dieses oder Beginn nächsten Jahres nun ausbezahlt werden.
Die Förder mögen ihre betreffende Bankverbindung an Frau
Maria-Anna Eschlberger an die im Anschreiben an die Förderer
bereits genannt Kontaktdaten bekannt geben.
Der Vorstand weist auch auf die im Fördervertrag (§9
und 10) genannte Möglichkeit hin, dass nach fünf Jahren
unter gewissen berechtigten Umständen das Kapital vorzeitig
und auf Antrag an den Vorstand ausbezahlt werden kann.
Nach einer anregenden Diskussion über den Bau von weiteren
und zukünftigen Photovoltaik Anlagen zur Erzeugung umweltfreundlichen
Stroms im Gemeindegebiet dankte der Versammlungsleiter den Anwesennden
fürs Kommen und die regne Beiträge und schloss die diesjährige
Jahreshaupt-versammlung. -schu-
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| die Solarfreunde Ainring errichteten eine dritten
Photovoltaik-Anlage auf der Grundschule Ainring im Herbst 2005,
die seither zufriedenstellend laufte. Damit betreibt das lokale
Bürgersonnenkraftwerk drei Kraftwerke in der Gemeinde mit einer
Gesamtleistung von 25 kWp. Allerdings muss das Engagement der Solaraktiven
auch unter dem Einfluss der weltweiten steigenden Anzahl von Naturkatastrophen
und den offensichtlich zu Ende gehenden fossilen Energiere-ssourcen
gesehen werden, wie Schriftführer Hermann Schubotz in seinem
Rechenschaftsbericht darlegte.
(Leistung von zehn kWh errichtet. Die Leistung der dritten Photovoltaik
Anlage (Strom aus Licht), diesmal im Ortsteil Feldkirchen auf dem
Dach der Grundschule Feldkirchen,soll auch mit einer Aussenanzeige
am Schulgebäude den Schülern, Lehrern und Passanten sichtbar
gemacht werden. )
Des Weiteren berichtete Schubotz über die Solarbastelkurse,
die in fünf Gemeinden mit 100 Kindern im Rahmen der Ferienprogramme
auch mit Unterstützung von Mitgliedern der Solargemeinschaft
durchgeführt wurden und die heuer im Sommer fortgesetzt werden.
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(Diese lokalen Solar-Aktivitäten dürften
aber nicht isoliert gesehen werden, denn wie aus den Presseberichten
des letzten Jahres ersichtlich, häufen sich Naturkatastrophen
in Deutschland ebenso wie weltweit, und das Ende der fossilen Energien
zeichnet sich bereits in den rasant gestiegenen Kosten für
Heizöl und Sprit ab. Die Gesetze der Marktwirtschaft besagten,
dass je geringer eine Ware am Markt vorhanden sei und je höher
der Bedarf dafür steige, desto höher wird der Preis für
diese Ware, in diesem Falle Erdöl sich entwickeln.
Schubotz verwies auf die beiden Vorträge zum Schluss der Versammlung,
die eine konkrete Handlunganleitung zu dieser Zwickmühle anbieten.
Zwei wesentliche Entscheidungen der verflossenen rot-grünen
Regierung hätten den Regierungswechsel überlebt, einmal
das Gesetz zum Vorrang erneuerbarer Energien (EEG), das die wirtschaftliche
Grundlage für alle Bürgersonnenkraftwerke darstellt und
der Atom Ausstiegsbeschluss. Auch die neuen Bundesregierung habe
die Notwendigkeit der Förderung der erneuerbaren Energien im
Kampf gegen die Globale Erwärmung erkannt.)
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