| Freilassing(schu) Ein weiteres Solarkraftwerk
wurde in Freilassing installiert. Die von der Gesellschaft Bürgersonnenkraftwerke
Freilassing finanzierte Photovoltaik-anlage wurde im Juli beschlossen
und nun auf dem Dach des Feuerwehrhauses als dritte Anlage installiert.
Mit einer Leistung von 5,4 Kilowattpeak (kWp) wird die neue Anlage
etwa 4.900 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen und in das öffentliche
Netz einspeisen.
Einstimmig hatten die Mitglieder der Bürgersonnenkraftwerke
Freilassing im Juli beschlossen, mit den vorhandenen Mitteln ein
neues Kraftwerk zu bauen. Mit vereinten Kräften der bestehenden
Mitgliedern und einigen neu hinzu gewonnenen Förderern kam
die benötigte Summe zusammen. So konnte der Vorstand im August
einem heimischen Elektrounternehmen den Auftrag zum Bau der Anlage
erteilen.
Nun sind die 18 Module a 300 Watt auf dem Dach der Feuerwehr Freilassing
installiert und werden ab sofort ihrem umweltfreundlichen Strom
in das Freilassinger Verbrauchernetz einspeisen. Die Gesellschaft
der Bürgersonnenkraftwerkler bekommt aufgrund des Gesetzes
zum Vorrang erneuerbarer Energien einen festgesetzten Einspeisetarif,
der über 20 Jahres konstant bleibt.
(Somit erfüllen die Bürgersonnenkraftwerke ihren Gesellschaftszweck,
indem Photovoltaik Anlagen im Stadtgebiet installiert werden und
es Bürger ohne geeignetem Hausdach ermöglicht wird, sich
als Förderer an dieser umweltfreundlichen und schadstofflosen
Form der Energieerzeugung zu beteiligen, wie Vorstandsmitglied Hermann
Schubotz mitteilte.)
Mit den beiden bestehenden Anlagen von je 4,8 kWp, die in den Jahren
2001 und 2002 installiert wurden, betreiben die Freilassinger nun
ein Solarkraftwerk von insgesamt 15 kWp, das etwa 14.000 Kilowatt
Stunden Strom erzeugt und damit über 9 Tonnen des klimaschädlichen
Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) vermeidet.
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Die neue Photovoltaik Anlage
der Bürgersonnenkraftwerke Freilassing (rechts) bedeckt nun mit
den beiden früheren Anlagen fast das gesamte Dach des Feuerwehrhauses
und erzeugt im Jahr rund 14.000 Kilowattstunden Strom und vermeidet
9 Tonnen Kohlendioxid. Foto: Hermann Schubotz
(Zum Vergleich merkte Schubotz an, dass jeder Bundesbürger für
rund 10 Tonnen CO2 Produktion verantwortlich sei, und mit einer Beteiligung
an Solarkraftwerken, Sonnenwärme-Anlagen, Biomasse Heizungen
und anderen Energieformen aus erneuerbaren Energien könne er
diese Belastung reduzieren. Als weitere Möglichkeit der Reduzierung
der Umweltbelastung nannte Schubotz das altbekannte Energiesparen
durch energiebewussten Umgang mit der Edel Energie Strom, was auch
von den Herstellern der Elektrogeräte durch Energie-effiziente
Geräte unterstützt werden sollte.
Gerade im Hinblick auf den kürzlich statt gefundenen Energiegipfel
im Bundeskanzleramt sei jeder Bürger aufgerufen, sich mit der
Energieversorgung, der Versorgungssicherheit und den Energiepreisen
auseinanderzusetzen und auf eine Reduzierung der Abhängigkeit
von ausländischen Energien durch vermehrte Verwendung heimischer
wie solarer Energieformen hinzuwirken, meinte Schubotz abschliessend.
Aktuelle Fotos der neuen Anlage sind auf der Webseite www.sonnenkraft-freilassing.de
zu sehen -schu-)
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