|
LAUFEN (bo) - Der Umweltbeauftragte der
Volksschule Laufen, Lehrer Franz Eder, organisierte für die
Schüler einen Umwelttag. An mehreren Stationen informierten
sich die Kinder über die von ehrenamtlichen Mitarbeitern vorgestellten
Projekte.
Umwelttechnik hautnah erlebten die Kinder sowohl an der Schule
selbst als auch in Moosham, wo der Vorsitzende des Trachtenverein,
Hias Frech und seine Nachbarn eine Hackschnitzelheizanlage betreiben.
Hausmeister Herbert Kitzberger, zugleich der Kommandant der Freiwilligen
Feuerwehr, hatte eine Wasserrinne mit Planschbecken errichtet, auf
der die Kinder die selbst gebastelten Wasserräder und Solarschiffchen
schwimmen ließen.
Mit Hilfe eines Solarkochers brachte Karl Stanggassinger Wasser
zum Sieden. Die darin schwimmenden Würstel wurden so heiß,
dass sie fast platzten.
|
Schon im Vorjahr hatten Schüler der jetzigen 9. Klasse Solarmodelle
wie Springbrunnen, Schaufelraddampfer und Solarwindmühlen gebaut,
die sie nun vorstellten.
Die Bürgersolaranlage auf dem Dach und der Fassade der Schule
stellte Robert Eberherr vor. Wie viel Energie dadurch gewonnen werden
kann, zeigte ein Messgerät an, und die Schüler staunten,
wie groß die Ausbeute war.
Eindruck machte auch die Ausstellung im Keller. Der anschauliche
acht Kubikmeter große Energiewürfel stellte die Energievorräte
von Kohle, Erdgas und Uran dar. Demgegenüber stand der unerschöpfliche
Vorrat an Sonnenenergie. Engagiert informierte dazu Stadträtin
Agnes Thanbichler. Im Infomobil von E.ON gab es zudem Anschauungsmaterial
und Messgeräte, und Bürgermeister Ludwig Herzog bekam
eine Lupe zum Auffinden von Stromfressern geschenkt.
|