| SALZBURG - Das Mozartjahr sorgte im l. Halbjahr
2006 für ein sattes Plus von 21,5 Prozent Zuwachs bei den Übernachtungen
in Salzburg im Vergleich zum Vorjahreszeit-raum.
Die Vermarktung des Mozartjahres hat alle Erwartungen übertroffen.
Als „Sensation" bezeichnet Bert Brugger, Geschäftsführer
der Tourismus Salzburg GmbH (TSG), die hohen Zuwachszahlen gegenüber
dem Vorjahr. Von Januar bis einschließlich Juni zählten
die Statistiker 939.000 Übernachtungen in der Mozartstadt,
das sind um 166.000 mehr als im Vergleichszeitraum 2005 mit 773.000
Nächtigungen. Ausschlaggebend für den fulminan-ten Anstieg
ist für Brugger zu 90 Prozent das Mozartjahr.
„Die weltweite Vermarktung Salzburgs als Mozart-, Musik-
und Kulturstadt ist gelungen. Die Vorbereitungszeit für die
Marketingmaßnahmen haben immerhin drei Jahre lang gedauert."
Bis Jahresende werde man die Rekordmarke von zwei Millionen Übernachtungen
überschritten haben, zeigt sich der Tourismuschef optimistisch.
Den stärksten Zuwachs verbucht die Fünf-Sterne-Hotellerie
mit einem Plus von 34 Prozent, an zweiter Stelle folgen die Vier-Sterne-Hotels
mit einem Plus von 19 Prozent.
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Großen Anklang findet das Thema Kultur und Mozart bei japanischen
Gästen, heuer kamen um 30 Prozent mehr als im Vor-jahr nach
Salzburg. Bei den Herkunftsmärkten legten auch die USA um 34
Prozent zu, Belgien verzeichnete auf Grund der Billigfluglinie Ryanair
einen Zuwachs um 58 Prozent, die Schweiz gar um 59 Prozent.
„Wir werden heuer über 20.000 Pakete verkaufen können,
die speziell für Städtetouristen geschnürt wurden."
Bei Bettenauslastung gab es im 1. Halbjahr ebenfalls einen Anstieg
und zwar von 39 auf 47 Prozent.
Gerechnet auf die Zimmerbelegung betrug die Auslastung knapp 60
Prozent. Die nächsten Monate versprechen ebenso erfolgreich
zu werden. Die Salzburger Festspiele haben mehr Tickets verkauft
als je zuvor, das Projekt „Mozart 22" wurde bei den Gästen
aufgenommen. „Mit Juli und August stehen uns zwei starke Monate
bevor und im September wird die Rad-Weltmeisterschaft Salzburg im
Fernsehen weltweit in Szene setzen" so Brugger.
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