| Vilnius (dpa) - Die UNESCO berät vom morgigen
Sonntag an bis zum 16. Juli in der litauischen Hauptstadt Vilnius
über die von ihr geführte Liste des Weltkulturerbes. Nach
den derzeitigen Stand werde man über 33 Anträge zur Neuaufnahme
sowie etwa 30 sogenannte gefährdete Stätten entscheiden,
sagte die Vorsitzende des UNESCO-Kulturerbekomitees, Ina Marciulionyte,
am Freitag in Vilnius. Es werden mehr als 600 Delegierte zu der
Tagung
erwartet.
Aus Deutschland müssen sich der Kölner Dom und das Dresdner
Elbtal (Foto), die bereits zum Weltkulturerbe gehören, einer
Neubewertung unterziehen. Zudem macht sich Regensburg Hoffnungen,
mit seiner Altstadt in die prestigeträchtige UNESCO-Liste aufgenommen
zu werden.
Köln ist wegen Hochhausplänen im Jahr 2004 auf die Rote
Liste geraten. Für Dresden geht es um eine mögliche Aberkennung
des Welterbe-Status für das Elbtal, das erst 2004 in die Welterbeliste
aufgenommen wurde.
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Wegen des geplanten Baus einer Brücke über die Wiese im
Vordergrund des Bildes muss Dresden um den Status des Elbtals als
Weltkulturerbe bangen. (Bild: dpa)
Dresden droht wegen einer geplanten Elbbrücke eine Streichung.
Die Brücke soll an der sensibelsten Stelle in der etwa 20 Kilometer
langer Flusslandschaft im Stadtgebiet entstehen. |