| AINRING - An Stelle der letzten Monats-versammlung
lud der Bund Naturschutz Freilassing und Umgebung zu einer Exkursion
ins Ainringer Moos und den Sonnwiesgraben ein. Dort hat sich das
schädliche Springkraut stark vermehrt.
Die Exkursion wurde von der stellvertretenden Vorsitzenden, Biologin
Mag. Maria Fleischer, geleitet. Unter den Teilnehmern aus dem gesamten
Rupertiwinkel war auch Bürgermeister Hans Eschlberger. Maria
Fleischer schilderte fachkundig an Ort und Stelle, wie sich die
überwiegend aus Gartenabfällen stammenden Neophyten ungehindert
in der freien Natur verbreiten konnten. Sie appellierte an alle
Grundbesitzer, ihre Gartenabfälle zu Hause zu kompostieren
oder an geeignete Sammelstellen zu bringen, keinesfalls aber in
der freien Natur abzulagern.
Ortsvorsitzender Michael Behringer zeigte dann den Teilnehmern
die Stelle, die ihm seit dem vergangenen Jahr Sorgen bereite: Der
Uferbewuchs des Sonnwiesgrabens bei Eschlberg, direkt oberhalb der
neu geschaffenen Biotopfläche. Tatsächlich sah man bereits
tausende Pflanzen vom drüsigen Springkraut in bestem Wachstum.
Die Gefahr, dass sie sich nach Osten am Sonnwiesgraben weiter
ausbreiten und die neu eingesäte und gepflanzte Vegetation
verdrängen, ist sehr groß.
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Die Biologin Maria Fleischer (links) erläutert den Exkursionsteilnehmern,
darunter Bürger-meister Hans Eschlberger, die Eigenart der neuen
pflanzlichen „Einwanderer".
Daher kamen Bürgermeister Eschlberger und der Bund Naturschutz
überein, eine „Ausreißaktion" zu starten, bei
der die Gemeinde den notwendigen sofortigen Abtransport der händisch
auszuziehenden Pflanzen übernimmt. Als Termin ist Freitag, 14.
Juli, um 14 Uhr vorgesehen. Treffpunkt ist die Brücke über
den Sonnwies-graben bei Eschlberg. Helferinnen und Helfer sind willkommen.
Nähere Informationen erteilt Ortsvorsitzender Michael Behringer
über Telefon 08654/50804 oder die BN-Kreisgruppe unter Telefon
08654/61620. |