
Mitglieder der Agenda 21 trafen sich im alten Rathaus.
Foto: Bohm
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Das meinte auch Georg Linner, der davor
warnte, „Zwangsbeglückung" zu betreiben. Hannelore
Bohm fragte nach, wo denn die Unterlagen sind, die im Vorjahr von
der Universität Salzburg erarbeitet wurden und die sehr gute
Ansätze boten, um konkret tätig zu werden. Die Unterlagen
der Universität sind seit kurzer Zeit im Rathaus.
Zudem forderte Hannelore Bohm mehrfach, künftig bei der Jahreshauptversammlung
der Anbietergemeinschaft „Urlaub auf dem Bauernhof" Prospekte
der Stadt und das Kulturprogramm aufzulegen. Hier könne über
die Hofmappen der Bäuerinnen die Stadt Laufen bekannt gemacht
werden. Alle anderen Gemeinden nutzten dies. Stadtrat Hannes Peschl
meinte, man drehe sich im Kreis. Material gebe es genügend.
Karl Stanggassinger monierte die ungenügende Zusammenarbeit
mit der BGL-T (Berchtesgadener Land Tourismus). Hier habe man eine
ideale Informationsplattform, die man nutzen sollte. Lutz Feiler
informierte, dass von der BGL-T „Movelos" angeboten werden,
die mit weniger Anstrengung Radtouren ermöglichen. Angesprochen
wurde auch der Weihnachtsmarkt, der nach Meinung der Agenda-Runde
am Rupertusplatz abgehalten werden sollte. Wenn der Steg fertig
ist, kämen auch Besucher dorthin.
Zudem sollten Faltblätter über die Stadt Laufen an verschiedenen
Stellen aufgelegt werden. In der Stadtverwaltung seien sie nicht
günstig platziert. Mehrfach wurde eine Zusammenarbeit mit Oberndorf
angeregt. Zum Schluss sprach Architekt Sepp Gießhübel,
der beim EuRegio Projekt „Erde" mitarbeitet, über
seine Sicht der Entwicklungs-möglichkeiten von Laufen und Oberndorf.
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| LAUFEN (bo) - Mitglieder der Agenda 21 trafen
sich zu einer Sitzung in der Cafeteria im alten Rathaus. Einig war
man sich darüber, dass insbesondere der Tourismus ein wichtiges
Standbein für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt Laufen
ist.
Der Agenda-Prozess soll weitergeführt werden, meinte Dirk
Reichenau in seiner Begrüßung. Mit den Unterlagen von
Bernd Steindorf sei eine gute Grundlage geschaffen worden. Auch
Stadträtin Agnes Thanbichler und Kulturreferent Lutz Feiler
lobten die Arbeit von Steindorf. Dann sprach Reichenau die Auflösung
des Touristikbüros und -verbandes Abtsdorf er See und die Ungewisse
Zukunft des Fremdenverkehrs an. Mit einer Billiglösung käme
man dabei nicht weit. Weder über einen Verein noch mit Hilfe
der Agenda allein seien zukunftsweisende Lösungen möglich.
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Dabei seien Kultur und Tourismus als Einheit zu sehen,
die professionell gemanagt werden müssten.
Immer wieder tauchte in der Diskussion die Frage auf, warum die
Altstadthäuser nicht saniert würden. Als Grund wurde unter
anderem genannt, dass manche Hausbesitzer nicht wieder vermieten
wollen. Die seien zufrieden, wenn sie vom Trödler nebenan jeden
Monat einen bescheidenen Obolus bekämen. Es entspann sich eine
Diskussion, wer die Hausbesitzer ansprechen sollte.
Dr. Josef Heringer regte eine Versammlung der Hausbesitzer in der
Rottmayrstraße an. Hans Roth betonte, der Historische Verein
verschließe sich nicht einer Mitarbeit. Er monierte das Erscheinungsbild
einiger Werbeschilder. Eine Versammlungsteilnehmerin bat darum,
keine Feindbilder aufzubauen, sondern die Lösungsmöglichkeiten
ohne Schuldzuweisungen zu diskutieren. |