| München (dpa/lby) - Die kanadische Organisation
FogQuest wird am kommenden Montag in München mit dem Internationalen
Hundertwasser-Preis der Wasserstiftung ausgezeichnet. Damit soll
das Engagement der Organisation für die Trinkwasser-Gewinnung
in regenarmen Gebieten in Südamerika und Afrika gewürdigt
werden.
Der mit 5000 Euro dotierte Preis soll im Münchner Rathaus
an den FogQuest-Vorstandsvorsitzenden Robert Schemenauer überreicht
werden. Der Preis ist nach dem österreichischen Maler und Architekten
Friedensreich Hundertwasser benannt, der kurz vor seinem Tode die
Schirmherrschaft über die Wasserstiftung in Schäftlarn
bei München übernommen hatte.
Die im Jahr 2000 gegründete Organisation FogQuest will nach
Angaben der Wasserstiftung mit einem bereits 1987 entwickelten Verfahren
die Wasserarmut durch die Gewinnung von Wasser aus Nebel nachhaltig
bekämpfen. Dazu werden Nebel-kollektoren aufgestellt - vor
allem in Gebieten in Südamerika und Afrika, in denen weder
Brunnen noch Flüsse vorhanden sind, aber der Nebelanteil in
der Luft sehr hoch ist. Damit trage FogQuest dazu bei, dass in wasserarmen
Regionen in der Welt die Menschen einen Zugang zu sauberem und mineralhaltigem
Wasser erhalten, betonte die Wasserstiftung.
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Der Direktor der Wasserstiftung, Henner Lang, montiert vor dem Münchner
Rathaus ein Kunststoffnetz, mit dem aus der Luft Kondenswasser gesammelt
werden kann. Das Nebelernte-Projekt der kanadischen Organisation FogQuest
wird am Montag mit dem Hundertwasser-Preis der Wasserstiftung ausgezeichnet.
(Bild: dpa)
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