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Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Gestern kam in erster und zweiter Sitzung der Vermittlungsausschuss
zur umstrittenen Absenkung der Solarförderung zusammen. Beschlossen
wurde das Einsetzen eines Arbeitsgruppe, die am 30 Juni tagen und
damit einen Kompromiss bis zur nächsten Sitzung am 05.Juli
aushandeln soll. Damit könne der Bundestag und Bundesrat noch
vor der Sommerpause zu einem Ergebnis kommen.
Da es sich um ein Einspruchsgesetz handelt, kann der Vermittlungsausschuss
nach einem Kompromiss suchen. Sollte aber keiner gefunden werden
und die Länder legen Einspruch ein, kann dieser Einspruch vom
Bundestag mit der schwarz-gelben Mehrheit zurückgewiesen werden.
Bayern betonte nochmals sein Festhalten an der Position, die Höhe
der Degression verhandeln zu wollen. Auch Baden-Württemberg
zeigte sich gesprächsbereit. Freiflächen auf Ackerflächen
wurde von den Grünen im Vorgespräch angesprochen. Ob das
Thema auch in den Verhandlungen in der Arbeitsgruppe eine Rolle
spielen wird, bleibt fraglich, da die Freiflächen nicht Teil
der Verhandlungen im Vermittlungsausschuss sind.
Die Länder fordern, die Verringerung der Einspeisevergütung
auf höchstens zehn Prozent zu begrenzen, während die schwarz-gelbe
Mehrheit im Bundestag eine Absenkung zwischen elf und sechzehn Prozent
beschlossen hat.
Berlin, den 17.06.2010
Ihr Hans-Josef Fell MdB, Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion
Bündnis 90/ Die Grünen
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon: 030 - 227 72 158, Fax: 030 - 227 76 369
http://www.hans-josef-fell.de, Bei mir werden Erneuerbare Energien
groß geschrieben!
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