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:: Neues Internetprojekt nimmt grüne PR-Tricks unter die Lupe
Das neue Internetprojekt www.klima-luegendetektor.de nimmt ab sofort
PR-Strategien unter die Lupe.
E.on schmückt sich in Fernsehspots mit Gezeitenkraftwerken, die
es noch gar nicht gibt. Wolfgang Clement wirbt mit falschen Argumenten
für Kohlekraftwerke. Deutsche Autohersteller rechnen den CO2-Ausstoß
ihrer Produkte klein und wettern gegen Klimaschutzpläne aus Brüssel.
"Das grüne Schmierentheater" titelte vor ein paar
Wochen das Magazin der Süddeutschen Zeitung über die vermehrten
Anstrengungen von Unternehmen und Politikern, sich ein Öko-Mäntelchen
umzuhängen. "Greenwashing" wird das Phänomen
in der Werber-Sprache genannt.
Das neue Internetprojekt www.klima-luegendetektor.de nimmt ab sofort
solche PR-Strategien unter die Lupe. In einem aktuellen Blog werden
künftig Zeitungsanzeigen, Politikerreden oder Lobbyisten-Statements
auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft - und ggf. richtiggestellt
oder um verschwiegene Informationen ergänzt.
In den ersten Beiträgen geht es beispielsweise um das Ökostrom-Angebot
"TelDaFax Sunpower", eine Presseerklärung des Bundesverbandes
Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und Porsche-Chef Wendelin Wiedeking.
Getragen wird das Projekt vom Greenpeace Magazin, dem größten
Umweltmagazin Deutschlands, und von wir-klimaretter.de, einem unabhängigen
Internet-Portal zum Klimaschutz. Bei der Entlarvung von Klima-Lügnern
setzen die Initiatoren auch auf die Unterstützung durch ihre
Leser. "Schicken Sie uns bitte einen Hinweis", heißt
es auf der Homepage.
Quelle:
klima-luegendetektor.de 2008 |
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