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München, (tt) In der Jahres-versammlung der Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern unterstrich Wirtschaftsminister Otto Wiesheu, die bestmögliche Nutzung heimischer Wasserkraft gehöre seit jeher zum Grundbestand der Ziele bayerischer Energiepolitik. Wasserkraft bilde zusammen mit Kernenergie den Eckpfeiler einer wettbewerbsfähigen, klima- und umweltverträglichen Energie-versorgung. Bayern unterstütze die Wasserkraft-nutzung traditionell in vielfältiger Weise, wobei ein besonderes Engagement auch der »Kleinen« Wasserkraft gelte. Die Energiestatistik unterstreiche den Erfolg dieser Politik. So habe
sich die Erzeugung von Wasserkraftstrom seit 1950 verdreifacht. |
Der Entwurf von Umwelt-minister Trittin sei ein Programm zur Vernichtung kleiner Wasserkraft-anlagen. Die reine Bestands-sicherung der Wasserkraft sei viel zu wenig. Er begrüßte die Haltung Wiesheus, die so genannte große Wasserkraft nicht in das EEG einzubeziehen, sondern deren weiteren Ausbau mit gezielten Investitionshilfen zu fordern. Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wasserkraftwerke, Anton Zeller, verwies darauf, dass die Wasserkraft mit 2.627 Milliarden Kilowattstunden weltweit mehr erzeugt als alle 441 Atomkranwerke zusammengenommen. Die Wasserkraft habe gerade in der Jahrtausend-Dürre gezeigt, dass sie durch ihre Anlagen Zufluchtsorte für Fische und Wasserlebewesen darstelle und eine hohe Stetigkeit bei der Energieerzeugung bewahre. In Bayern könne die Nutzung der Wasserkraft noch um mehrere Milliarden Kilowattstunden unter gesamtökologischen Gesichtspunkten gesteigert werden. |
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