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Haben Sie gewusst, dass…
- …wir am 29.4. unbedingt zur Wahl gehen müssen, damit
wir unser Freibad nicht verlieren?
- … Müssen wir unter diesen Umständen auf den
Kosten dieser Fehlplanung sitzen bleiben?
- …pro Jahr 75.000 bis 100.000 Menschen in das schönstes
Freibad Oberbayerns nach Freilassing kommen um Erholung und sportliche
Betätigung zu finden?
- … eine Naturbad fehl am Platz ist, wenn eine Badetemperatur
über 23°C gewünscht wird? Ein Naturbadplaner wie
Herr Schmitt denkt sich nichts dabei, wenn er in Trossingen ein
Naturbad baut, das 2006 nur an 12 Tagen Wassertemperaturen und
Lufttemperaturen über 21°C hatte. Da hat nur er was davon
und das finden wir rücksichtslos.
- … Kleinbadeteichanlagen nur im ländlichen Raum bei
überschaubarer Besucheranzahl akzeptabel sind (Bayerisches
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Oberschleißheim).
- … Schwimmen als regelmäßiger Ausgleichssport
das Beste für ihren Rücken und ihre Figur ist- ohne
Verletzungsrisiken? Darüber hinaus eine wichtige Rolle in
der Reha spielt?
- … unser erneuertes Freibad nicht teurer als ein Naturbad
wird? Im Haushalt sind 3.330.000 € vorgesehen. Für dieses
Geld können wir ordentlich sanieren. Beim Betrieb wird das
Naturbad nur dann billiger, wenn Fachpersonal (Schwimm-Meister)
durch Ehrenamtliche des DLRG eingespart wird. Das wollen wir nicht.
- … ein "Naturbad" ganzjährig einen viel
höheren Pflegeaufwand erfordert und immer wieder geschlossen
werden muss, was zu empfindlichen Einnahmeverlusten führt
…bei einer Schließung an einem Sommertag leicht ca.
6000 €? Meistens wird dann von „Ruhetag“ geredet.
- … dass alle Naturbäder in Bayern Algenprobleme haben?
Diese verursachen u.a. eine mangelnde Sicht, was wiederum zur
Schließung des Beckens führt?
- … das alte Naturbad von 1928 "unter dem Druck des
Gesundheitsamtes, das eine untragbare Wasserqualität …
festgestellt hatte" aufgegeben werden musste (Kurt Enzinger,
2003)? Viele nostalgische Erinnerungen daran sind noch lebendig.
Vergessen wird dabei oft, dass es nur an wenigen heißen
Sommertagen im Jahr genutzt werden konnte.
- … Prof. Dr.-Ing. Gunther Gansloser die regelwerkskonforme
Nennbesucherzahl für das "Naturbad" Freilassing
nachgerechnet hat und nur auf 900 Besucher täglich kommt?
Diese Zahl hat uns auch Dr. Lenz aus München telefonisch
bestätigt. Grundlage zur Berechnung war das "Kenndatenblatt
Naturfreibad in Freilassing" der "Wasserwerkstatt Bamberg"
und das FLL-Regelwerk (siehe unten). Prof. Gansloser: "um
auf 3.000 Besucher pro Tag zu kommen, müsste dann 21.000
m³ pro Tag an Füllwasser nachgespeist werden".
Dennoch gibt die "Wasserwerkstatt Bamberg" eine Nennbelastung
von 3000 Tagesbesuchern an.
- …das Infektionsschutzgesetz vorschreibt, öffentliche
Bäder so zu betreiben, dass für die Benutzer keine Gesundheitsgefährdung
entsteht, insbesondere durch die Übertragung infektiöser
Krankheiten. Das UBA (Umweltbundesamt) schreibt vor, dass der
Betreiber von Naturbädern auf dieses Risiko am Eingang deutlich
sichtbar hinzuweisen hat und die Badebenutzer auch informiert
sind, dass sich das Ansteckungsrisiko mit Zunahme des Badebetriebs
erhöht.
- … in deutschen öffentlichen Bädern die Chlorkonzentration
von 0,3 – 0,6 mg/l die niedrigsten Werte ausweist? Belgien
bis 4 mg/l, Dänemark und England bis 3 mg/l, Frankreich bis
1,4 mg/l.
- … Krankheitserreger/Mikroorganismen durch desinfiziertes
Wasser innerhalb von 30 Sekunden abgetötet werden können?
In nach DIN 19643 aufbereitetem und desinfiziertem Beckenwasser
ist die hygienische Sicherheit der Badenden am besten gewährleistet.
- … das FLL-Regelwerk empfiehlt, auch den Kleinkinderbereich
wegen des erhöhten Infektionsrisikos mit einer klassischen
Badewasseraufbereitungsanlage nach DIN 19643 auszustatten? Das
Planungsbüro für das "Naturbad" Freilassing
"Wasserwerkstatt Bamberg" setzt sich darüber hinweg.
- …üblicherweise Wasserproben vormittags entnommen
werden und nicht bei starkem Badebetrieb?
- …durch Badewasser übertragbare Krankheitserreger
z. B. Erkrankungen der Atemwege, des Magen- und Darmtrakts, der
Leber, der Augen, der Ohren sowie der Haut hervorrufen können?
- … Pseudomonas aeruginosa ein Indikatorkeim ist, der sehr
häufig für Schließungen von "Naturbädern"
verantwortlich ist weil der Grenzwert: 10/100ml überschritten
wird?
- …sich Bakterien in technischen Systemen zur Wasseraufbereitung
von "Naturbädern" (besonders in Filtern) durch
so genannte Biofilmbildung vermehren können so das Badewasser
zusätzlich kontaminieren?
- … ein "Naturbad" im Fall des Auftretens einer
Krankheit wie z.B. Meningitis für längere Zeit gesperrt
werden muss und im Fall vom Naturbad Niestetal bei Kassel (2001
eröffnet, 2002 Auftreten von Meningitis) die Besucherzahl
dauerhaft auf 750 heruntergesetzt werden mußte?
- …beim "Naturbad" fast alles künstlich ist?
Die Folie über den alten Becken, die Pumpen und Filter bis
hin zu den Edelstahlleitern, meist nachgerüstet werden müssen.
Zusätzlicher Flächenverbrauch im "Naturbad"
Freilassing allein durch den Filter: 1400 m2 (mit Beton und Folie
abgedichtet vom Erdreich). In unserem erneuerten Freibad kann
die gesamte erforderliche neue Technik wieder in den bestehenden
Technikraum installiert werden.
- … im Naturbad Bischofswiesen die Folie im Nichtschwimmerbecken
sehr rutschig ist? Eltern mit kleineren Kindern gehen zum Schwimmen
in die Schönau oder nach Salzburg.
- … in einem "Naturbad" die Tierwelt eher geschädigt
wird, Wasservögel aller Art ganzjährig bejagt werden
müssen, keine Fische vorhanden sein dürfen? Im Naturbad
Aschauerweiher in Bischofswiesen ist unabsichtlich bei jährlichen
Reinigungsarbeiten Froschlaich ausgetrocknet bzw. eine Flusskrebspopulation
ausgerottet worden.
- …ein "Naturbad" für den Schwimmverein nutzlos
ist, weil das Wasser zum Training und zu Wettkämpfen zu kalt
ist; es fehlen die Wendeplatten und die Startblöcke. Die
Markierung der Bahnen ist durch das trübe Wasser nicht sichtbar.
- …ein „Naturbad“ für Kinder und Senioren
in der Regel zu kalt ist. Wasser über 23°C muss aus hygienischen
Gründen wieder mit Frischwasser heruntergekühlt werden.
(FLL-Regelwerk).
- … in einem "Naturbad" Artenreichtum an Schnecken,
Rollegel, Wasserwanzen und Algen herrscht und es ganz normal ist,
wenn die Haut hinterher grünlich mit Algen überzogen
ist?
- …Kinder aus Bischofswiesen lieber ins Schorni (Freibad
Schönau) gehen als ins Aschi (Naturbad Aschauer Weiher)?
- … wir das Projekt „Naturbad“ für eine
Fehlplanung halten. Wurde es vielleicht deshalb vom Stadtrat in
geheimer Sitzung beschlossen?
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