Nachrichten zum Energiekonzept und Biomasse Kraftwerk in Freilassing
Zur aktuellen Disksussion in Freilassing um eine Energie-Konzept und die Planung eines Biomasse Kraftwerkes will ich hier Daten und Fakten, Meinungen und Presseberichte veröffentlichen, um die Diskussion zu versachlichen und Dokumente für alle zum Nachlesen bereitzustellen.
Bitte senden Sie relevante Artikel oder passende Weblinks an Hermann Schubotz, Kontakt: und Telefon 08654-494105
Relevante Links: | www.fernwaerme-freilassing.de | Deutsche Energie Agentur, dena | Nur ein Baum ?
  Freilassing: Projekt Biowärme | Info zur Biowärme | Häufige Fragen zur Biowärme | Wald und Holz nicht genug für Biomasse-Heizkraftwerk Freilassing | BHKW-Ainring | EWB-Schönau | Biomasse in der Stadt Freilassing | www.bhkw-freilassing.de/ u Anschlussgebiet

Sagen Sie Ihre Meinung im Gästebuch Beiträge zur Diskussion Energiekonzept Freilassing 2010
 

Juli 2010

Im Juli Holznutzung in der Zukunft, von Simon Kollross
14.7.2010 " Kennt man die Bäume nicht, behandelt man sie alle wie Feuerholz." Afrikanische Weisheit aus Uganda
 

Juni 2010

   
28.06.2010 Schwedischer Energieriese verheizt Holz aus Liberia in Afrika, Biomasse Kraftwerke in Berlin fressen Gummibäume aus Westafrika, Preise für Holzkohle explodiert
26.06.2010  
24.06.2010
  • Freilassing: Hick-Hack um Biomasseheizkraftwerk geht weiter, Äusserung von Bürgermeister Flatscher zum Bürgerentscheid sorgt für Argwohn bei Gegnern
23.06.2010
  • Wochenblatt: Bio-Heizkraftwerk is zu Fall gebracht
22.06.2010
  • Freilassing: Entscheidung für ein anderes Energiekonzept, Bürgerarbeitskreis wertet das Votum als grundsätzliche Ablehnung eines grossen Biomasseprojektes
21.06.2010
20.Juni.2010

Freilassing Bürgerentscheid zum
Biomasseheizkraftwerk Freilassing:
Ratsbegehren     (B1 für Kraftwerk)
Bürgerbegehren (B2 gegen Kraftwerk)

Das Ergebnis
B1: 29,50%
B2: 71,91%

Sam:19.06.2010 7-16h: Infostand Bürgerarbeitskreis intelligente Energieversorgung, Freilassing, Fussgängerzone
Don:17.06.2010 19h Stadtkaffee Freilassing, südliche Hauptstrasse, Musik und Texte von Hans Söllner und Hias Kreuzeder
17.06.2010
Freilassinger Anzeiger
  • Freilassing:  Pro und Kontra beim Biomassekraftwerk, Wirtschaftsforum lud Gegner und Befürworter zu öffentlicher Veranstaltung ein. ... Bgm Flatscher, Natürlich sei es am Besten, Energie einzusparen, aber auch beim Passivhaus werde noch Wärme benötigt, Sonnennergie reiche nicht aus, Windkraft, Geothermie kämen in Freilassing nicht in Frage. so sei man auf Hackschnitzel aus verfügbaren nachwachsenden Rohstoff gekommen.
  • Freilassing: Zerstörter Wald oder Chance für die Zukunft, Viele Fragen rund um das Hackschnitzel-Werk bei der Wifo Veranstaltung, ...Hermann Schubotz vermisste in dem Konzept die Nutzung der Sonnenenergie.
Mitt.16.06.2010
19:00h, Diakoniehaus, Vortrag: Solare Nahwärmeversorgung von Ing. Reuss
und Vortrag Wasserstoff Technologie, von Alois Zimmermann
16.06.2010
Zusendung
Auch im Bayerischen Wald wird unser Buergerentscheid auch beobachtet. Dort braucht man 94 Prozent dess Holzzuwachses pro Jahr fuer Hackschnitzel. Die restlichen 6 Prozent bekommen wir. "Sehr geehrte Herren Prechtl und Wagner, ich wende mich mit einer Bitte an Sie, Ich habe über den Kampf Biomasse Freilassing gelesen und möchte Ihnen die Studie unseres Sohnes unterstützend ans Herz legen.

"Die Veränderungen des Oberen Bayerischen Waldes durch Biomasseheizkraftwerke"
www.biomasseheizkraftwerke-obw.pcundsoftware.de/index.php?site=start

Mit dieser Präsentation hat er den 1. Preis im Landeswettbewerb "Jugend forscht" gewonnen. Wir wohnen in einem waldreichen Gebiet in der Mitte des Bay. Waldes und das Holz reicht einfach auch nicht mehr. Wir drücken dem Bürgerentscheid die Daumen und werden es weiter verfolgen. Viele Grüße E.Kollross
16.06.2010
Freilassinger Anzeiger
  • Freilassing: Förster Stefan Köcher: Holznutzung dient dem Wald, Heimische Forstleute widersprechen dem Kritiker Peter Wohlleben
  • Freilassing: Einigkeit beim BN-Ortsverband, Naturschützer weisen Anschuldigungen zurück, Vorsitzende Michael Behringer: Fehlgeleitete "Ökoaktivisten" befinden sich auf dem Holzweg
  • Alternativer Lösungen zur Klimaproblematik, Vortrag heute: 19h Diakoniehaus Manfred Reuß, solare Nahwärmeversorgung, Alois Zimmermann Bio-Wasserstoffwirtschaft
15.06.2010   Präsentation des Bürgerarbeitskreises "Intelligente Energieversorgung für Freilassings Bürger" bei der Podiumsdiskkussion des WIFO im Rathaus Freilassing, vorgetragen von Fritz Braun und sekundiert von Hias Kreuzeder
15.06.2010 Podiumsdiskussion im Rathaus, Organisiert vom WIFO
14.06.2010 Stellungnahme des BN Ortsgruppe Freilassing zum Presseartikel "BN rumort"
12.06.2010
13.06.2010
  • Freilassing: Ein Kraftwerk für Freilassing und nicht Salzburg, Rege Diskussion beim "jetzt red i" im Saal des Gasthofes Rieschen
  • Freilassing: Angriffe des Landratsamtes inakzeptabel, Öffentliche Entschuldigung gegenüber Kaminkehrern verlangt
  • Freilassing: Waldbesitzer wollen Hackschnitzel liefern
  • Freilassing: Auch aus Tierkot wird Energie gewonnen, Chef der Stadtwerke München stellte in Freilassing "Ausbauoffensive erneuerbare Energie" vor
  • Leserbriefe:
Sam:12.06.2010
7-16h: Infostand Bürgerarbeitskreis intelligente Energieversorgung, Freilassing, Fussgängerzone
  20:00, Energieholz - was kann der Wald leisten ? Dr. Ralf Straussberger, Referent Bund Naturschutz, Sachgebiet Wald, 
20:30, Waldhackgutgewinnung und alternativen sowie Auswirkungen auf den Waldboden, Holzenergieberater Anton Resch,
20:45, Energieverbrauch für den Transport von Hackgut, B. Zimmer
Frei:11.06.2010
Gasthof Rieschen
ENERGIEHOLZ - WAS KANN DER WALD LEISTEN?
Programm:
20.00 Uhr – Begrüßung und Moderation Rita Poser, BN-Kreisvorsitzende“
20.05 Uhr – Energieholz - was kann der Wald leisten?
Dr. Ralf Straußberger, Referent Bund Naturschutz, Sachgebiet Wald
20.30 Uhr – Waldhackgutgewinnung und Alternativen sowie AUSWIRKUNGEN AUF DEN WALDBODEN,
Holzenergie-Berater FAR Anton Resch
20.45 Uhr – Energieverbrauch für die Bereitstellung von Waldhackgut
FH-Prof. Dr. Bernhard Zimmer, Fachhochschule Salzburg; Fachbereichsleiter für Holztechnologie & Ökologie
21.00 Uhr – Diskussion
Ende gegen 22.00 Uhr
11.06.2010
  • Freilassing: Biomassekraftwerk brennt unter den Nägeln
  • Freilassing: Podiumsdiskussion zum Kraftwerk, Di 15.Juni 19:30 Rathaussaal
  • Freilassing: Alternative Lösungen zur Klimaproblematik Regionale Bio-Wasserstoff Erzeugung und Solare Nahwärme-Versorgung, Mittwoch 16.Juni 19h Diakoniehaus
  • Freilassing: Beim Bund Naturschutz rumort es gewaltig, Ehemalige Aktivisten werfern dem Ortsvorstand Falschinformation vor
10.06.2010
Don:10.06.2010 Verbrennung von Holz in Kraftwerken ist tabu
10. Juni 2010 - Freilassing (höf) - „Wer behauptet, Holz sei CO2-neutral, ist schlecht informiert oder er lügt“. Gerade auf diesem Argument aber basiere der aktuelle Biomasse-Boom, sagt Peter Wohlleben. Der Förster und Buchautor hat sich inzwischen einen Namen gemacht als Kritiker deutscher Waldwirtschaft einerseits und vermeintlich klimaschonender Energiepolitik andererseits. Der Bürgerarbeitskreis „Intelligente Energieversorgung für Freilassings Bürger“ hatte den Zwei-Meter-Mann aus der Eifel nach Freilassing eingeladen. Das Interesse an dem öffentlichen Infoabend war groß, der Saal im Diakoniehaus gerammelt voll.
http://blog.br-online.de/quer/index.php?/categories/Videos Quer - Immer donnerstags um 20.15 Uhr [Bayerisches Fernsehen]
Mitt:09.06.2010 "Jetzt red i" - Gasthaus Rieschen, Alle Fraktionen, die für das BHKW sind, stehen interessierten Bürgern Rede und Antwort. Beginn 19.30 Uhr, Moderation:"Gerhard Richter"
Dien:08.06.2010
  • 16:00h Waldbegehung mit Peter Wohlleben, Treffpunkt Eham, Kontakt Hias Kreuzeder
  • 17:30h Pressekonferenz mit Peter Wohlleben, Treffpunkt Eham, Kontakt Hias Kreuzeder
  • 19:30h Vortrag "Holzrausch", von Peter Wohlleben, Diakoniehaus Freilassing, Laufener Strasse
07.06.2010
Lokalpresse
05.06.2010 06.06.2010
  • Strittige Themen von Solar bis Bildung im Bundesrat, Sonnenenergie-Branche kann auf weniger harte Einschnitte bei der Förderung hoffen, mehere Länder wollen den Abbau der Vergütung für die Einspeisung von Sonnenstrom ins Netz auf zehn Prozent begrenzen.
  • Freilassing: Falsche Umschläge für die Briefwahl verschickt
  • Freilassing: Ausbau-Offensive erneuerbare Energien, Di 8.Juni 19h Gasthof Rieschen, Dr. Kurt Mühlhäuser, Stadtwerke München
  • Freilassing: Behauptung der Kaminkehrer unwahr ? Landratsamt nimmt zu Vorwürfen zur Berufsschule Stellung
  • Freilassing: Zusammenarbeit mit der Salzburg AG: Fernwärmenutzer sehen Riesenchanchen, Der Leiter der Salzburger Biomasse und Ökokraftwerke zu Gast in Freilassing
  • Foto: Erste Lieferung für Biomasse-Heizkraftwerk am Saalach-Kraftwerk ?
  • Leserbriefe: Solarenergie mit 60 Prozent Deckungsgrad, von Herman Schubotz
  • Die Salzburger wären die Gewinner, von Toni Hafner, Freilassing
  • Stopft sich Salzburg AG die Taschen voll? Ernst wohlschlager, Freilassing
  • Von Öl und Gas wegkommen, von Bernhard Schmähl, Freilassing
Mitw.02.06.2010
Freilassinger Anzeiger
  • Freilassing: Energieholz: Was kann der Wald leisten ? Freitag 11.Juni 20h Gasthaus Rieschen, Dr. Ralf Straußberger, Referent des BN, Anton Resch Waldhackgut, B. Zimmer Energieverbrauch für den Transport von Waldhackgut
  • Freilassing: Welche Folgen hat der Aufschwung der Biomasse ? "Der Holzrausch wird zum Geldrausch" Bürgerarbeitskreis intelligente Energieversorung für Freilassings Bürger mit Bund Naturschutz Ortsgruppe Freilassing, 8.Juni 19.30 Diakoniehaus
 

Mai 2010

29.05.2010
29.05.2010
29.05.2010 Kommentar zum Leserbrief Bernhard Schmähl von Wolfgang Wagner:

In einem Leserbrief vom 29.05.2010 gesteht nun mit Bernhard Schmähl der erste Stadtrat ein, dass es völlig unrealistisch ist aus der Region auch nur ansatzweise das geplante Heizkraftwerk versorgen zu können. Möglicherweise haben ihm die Freilassinger Waldbesitzer mitgeteilt, dass Anlieferungen unter 10 m3; aufgrund des erhöhten Arbeitsaufwands für den Werksbetreiber ohnehin nicht erwünscht sind. Er gibt aber der Hoffnung Ausdruck, dass dies trotzdem möglich sein wird.

Sein absolut falscher Schluss ist allerdings, dass er die wahnwitzigen Mengen an Hackgut die das Berchtesgadener Land für die bestehenden und geplanten Heizwerke in nächster Zukunft braucht, mit Lieferungen aus dem Bayerischen Wald und Tschechien besorgen zu können. Da es sich beim Bayerischen Wald um meine ursprüngliche Heimat handelt, ich deshalb sehr genau über die dortigen Gegebenheiten Bescheid weiß, kann ich über diese Denkweise nur lachen. Die benötigten Mengen aus Tschechien besorgen zu wollen, einem Nachbarland das gerade dabei ist wirtschaftlich aufzusteigen - z.B. sind die Preise in Tschechien schon lange nicht mehr so günstig wie sie schon mal waren - ist pures Wunschdenken - oder besser gesagt - Verzweiflung pur. Bestenfalls wird er die benötigten Hackschnitzel über spezialisierte Logistikunternehmen von überall auf der Welt geliefert bekommen.

Der Leserbrief beweist, dass der Bürgermeister und mehrheitlich der Stadtrat wider besseren Wissens bezüglich der Brennstoffversorgung die Freilassinger Bevölkerung nachhaltig hinters Licht geführt haben. Dank Bernhard Schmähl ist die Katze endlich aus dem Sack. Der Freilassinger Bürger sollte unterstellen dass dies auch für jeden anderen Punkt des gesamten Vorhabens im gleichen Umfang gilt.

Es bleibt nur zu hoffen, dass dem ersten Schritt der Erkenntnis auch der nächste noch rechtzeitig folgt. Mit welchen Berechnungen auch immer versucht wird, die CO2-Bilanz des Transportes von Holz schönzurechnen. Noch immer wird nicht erkannt, dass ausschließlich NICHT verbrauchte Energie zu einer CO2-Einsparung führt. Er gibt in seinem Leserbrief an, dass er durchaus weiß dass es andere Möglichkeiten der Energiegewinnung gibt die "...besser wären Sonne und Wind weil völlig ohne schädliche Auswirkungen."

Wider besseren Wissens wird auch hier geleugnet, dass diese Techniken bereits marktreif und absolut brauchbar sind. In der SZ Nr 120 - Seite 40 vom 28.05.2010 wird darauf Bezug genommen, das z.B. Windkraft über das Planungsrecht gezielt behindert wird um der Fernwärme den Weg freizuhalten. Dazu sagt Götz-Ulrich Luttenberger, Vorstandschef der Städtischen Werke Überlandwerke Coburg ganz klar, dass er auf Blockheizkraftwerke baue mit dem Ziel Gaslieferungen durch (verlustreiche) Wärmelieferungen zu ersetzen. Das hielten derzeit viele Energieversorger so, was den praktischen Nebeneffekt hat, dass es bei Fernwärme keinen Wettbewerb gäbe.

Gleichzeitig besuchen die Grünen das "Leuchtturmprojekt" in Wimmern. Mit dem Besuch dieser Nahversorgung haben die Grünen exakt die Größenordnung an Nahwärmeversorgung besucht, welche im Energiekonzept des Bürgerarbeitskreises durchaus eine große Rolle spielt. Jedoch wird "Wimmern", welches durchaus als gelungene technische und auch genossenschaftliche Lösung bezeichnet werden kann, als völlig untaugliches Vergleichsobjekt für die großindustrielle Heizwerksanlage in Freilassing mit einer Endausbaustufe lt. öffentlicher Veranstaltung vom 20.06.2010 der überparteilichen Gruppierung von ca. 34 MW missbraucht. Zur Verdeutlichung der Größenordnung: Freilassing ist in der Endausbaustufe 170 mal größer als "Wimmern". In Wimmern wird auch noch mit anderen Energieträgern gearbeitet, u.a. wird thermosolare Energie genutzt. Dies ist lt. einer Aussage der Fa. Kess in Freilassing aus hydraulischen Gründen nicht möglich.

Das technische Unvermögen der Freilassinger Grünen wird ein weiteres Mal dokumentiert im Zeitungsbericht zum Besuch in Wimmern. Wieder schwadronieren sie von den berühmten 0,7 Grad welche die Fernwärmeleitung "NUR" verliert.

Die Grünen und auch alle anderen beratungsresistenten Stadträte sollten endlich mal zur Kenntnis nehmen, dass diese Gradzahl für die Berechnung der Verlustleistung einer Fernwärmeleitung völlig irrelevant ist.

Aus physikalischen Gründen verliert eine Fernwärmeleitung mit folgenden Querschnitten pro EINEM laufenden METER und JAHR die angegebenen Vergleichsmengen an Energie:

DN 50 - 25,4 Liter Heizöl oder 50,8 kg Pellets
DN 90 - 34,16 Liter Heizöl oder 68,32 kg Pellets
DN 160 - 60,44 Liter Heizöl oder 120,88 kg Pellets

Visualisiert man den Leitungsverlust der in Wimmern lt. Pressebericht verbauten 490 m Fernwärmeleitungen mit einem angenommenen Querschnitt von DN 30 so verliert ein lfd. Meter dieser Leitung ca. 16 Liter Öl oder 32 kg Pellets oder 37 kg Hackgut. Läuft die Anlage das ganze Jahr, so verliert selbst dieses Nahwärmenetz eine Wärmemenge die ca. 7700 Liter Öl oder 15,45 Tonnen Pellets oder 18 Tonnen luftrockenem Hackgut entspricht.

Diese Zahlen wurden übrigens von der Fa. Kess als physikalisch absolut korrekt bezeichnet. Zudem sollte endlich zur Kenntnis genommen werden, dass im Fernwärmebereich "Verlust" nicht relativ ist. Dieser "Leitungsverlust" muss durch Rohmaterial zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Erster und zweiter Bürgermeister sollten sich in Bezug auf das Heizwerk von ihrer beruflichen "Denke" verabschieden. Wie man ja seit über zwei Jahren weiß, sind "Verluste" durch Zockerei bei den Banken tatsächlich "relativ". Wie jeder einzelne Bürger weiß, hat er mit seinen Steuergeldern für diese "relativen" Verluste aufzukommen.

Und bekannterweise lässt sich die Physik weder von einem Bürgermeister noch mehrheitlichen Stadtrat über den Tisch ziehen. Dies kann man eben nur mit dem Bürger machen.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist ausschließlich Energieverbrauchsvermeidung der richtige Schritt. Nur dadurch verringert sich die CO2-Belastung. Zudem wird nur jeder NICHT geschlagene Baum zur weiteren CO2-Senke beitragen.

Bernhard Schmähl und auch alle anderen Ja-Sager sollten erkennen, dass sie mit dem Heizwerk den Weg vom "Holzrausch" zum "Geldrausch" beschreiten. Dies ist ein Weg den die Salzburg AG sehr gut beherrscht, der Freilassinger Stadtrat aber ganz sicher nicht. Die Vision...

 

Stellungnahme zum Bürgerentscheid

Die beste Energie ist jene, die man nicht verbraucht. Für den Rest gibt es intelligente Lösungen. Und wenn man es gleich richtig macht, ist es auch billiger!

Lassen Sie sich nicht bevormunden und bestimmen Sie selbst, wie Sie Energie einsetzen.

Energieeinsparung:
Heute baut man Null-Energie-Häuser. Aber bei vorhandenen Gebäuden kann man bis zu 80 Prozent der Energie einsparen. Förderprogramme könnten helfen.

Biogas, Photovoltaik, Solarthermie, BHKW, Mini-BHKW und Erdwärme:
Dies sind nur ein paar Beispiele, wie man den Restbedarf an Wärme und Strom effizient erzeugen kann – und zwar unmittelbar vor Ort und damit ohne Leitungsverluste. Individuelle Lösungen sind erfahrungsgemäß besser und innovativer als ein einziger, großer Ofen. Wer z. B. mit Erdwärme ein Einfamilienhaus mit 240 m2 versorgt, braucht pro Monat anstelle 132 Euro nur noch 42 Euro berappen.

Holz verheizen – ist das sinnvoll?

- Wir zerstören unsere Wälder unwiederbringlich!
- Es ist falsch zu behaupten, es ist genügend Holz in der Region vorhanden!
- Wald ist wertvoll, Lebensraum, CO2-Speicher und Sauerstoff-Lieferant!

Das Märchen von der CO2-Einsparung:
Nur eingesparte Energie erzeugt kein CO2! Wer Holz verbrennt, setzt CO2 frei und zwar genauso wie bei Kohle, Gas und Erdöl.

Aus Au-Wald wird ein Industriegebiet:
In einer Gegend, in der Sie sich jetzt noch erholen und die Natur genießen können, soll nun ein Industriegebiet entstehen.

Monopole aufbrechen:
Was soll daran positiv sein, wenn man vom Monopol der Ölproduzenten auf das Monopol anderer Energieerzeuger wechselt, deren Ziel es ist Gewinne zu maximieren? Es ist absehbar, dass die Preise bei Hackschnitzel schneller steigen als bei Öl und Gas. Auch wenn die Stadt das sog. Biomasse-Heizkraftwerk gemeinsam mit der Salzburg AG betreibt, hat der einzelne Abnehmer keinen Einfluss auf das Geschäftsgebaren dieser Gesellschaft.

Das Heizkraftwerk ist eigentlich ein „Kohle“-Kraftwerk. „Kohle“ für die Salzburg AG!

Anschlusszwang:
Wie verlässlich ist eine Stadt, die ihre eigenen Entscheidungen in kürzester Zeit über den Haufen wirft? Auch wenn heute der Anschlusszwang bestritten wird, machbar ist er jederzeit. Nachlesbar in der Gemeindeordnung und im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz.

Fast zweitausend, engagierte und mündige Bürger haben in kürzester Zeit sich mit ihrer Unterschrift entschlossen, selbst darüber zu entscheiden, wie sie ihre Energieversorgung selbstbestimmt organisieren wollen:

In großen Mengen Holz verheizen und damit Raubbau an der Natur betreiben?
Oder besser: konsequent Energie einsparen und die restliche, benötigte Energie dort erzeugen, wo sie gebraucht wird.
Und zwar wirklich kostengünstig mit den heutigen, technischen Möglichkeiten!

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann (Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree).


Freitag,
28.Mai 2010
Besichtigung des Biomasseheizwerkes Reit im Winkl, Abfahrt um 14.00 Uhr am Rathausplatz, Eingang Münchener Straße, Mitfahrgelegenheit wird geboten. Rückkehr bis 18.00 Uhr.
26.05.2010 19h, Versammlung der Fernheizwerknutzer Versorgungsgebiet Salzstrasse Süd, Rathaussaal
25.05.2010 Versendung der Wahlbenachrichtigung zum Biomasse-Heizkraftwerk Freilassing am 20.Juni 2010
22.05.2010
23.05.2010
24.05.2010
20.05.2010
Beginn 19.00
Rathaussaal
Infoveranstaltung "Biomasseheizkraftwerk" im Rathaussaal, Freilassing, Es referieren der Kaminkehrermeister Herbert Wazula, technischer Landesinnungswart seines Handwerks in Bayern, sowie der Bürgermeister der Gemeinde Wald im Pinzgau , Balthasar Rainer. Mit Erfolg wird dort seit 2007 ein Hackschnitzelheizwerk inkl. Fernwärmenetz betrieben.
19.05.2010  
15.05.2010
  • Freilassing: Preiserhöhungs-Willkür ausgeschlossen, Werkleiter Franz Aicher stellt sich den Fragen der Fernwärmenutzer
  • Leserbriefe: Fossiles Denken in Energiefragen, von Hermann Schubotz Freilassing
  • Agenda-Beschlusslage umgedeutet, Franz Blender Freilassing
  • Energiewende, es geht auch anders, Fritz Braun Freilassing
  • Kernaussage falsch gedeutet, Wolfgang Wagner, Freilassing
  • Freilassing als Mülleimer für Salzburg, Heribert Walter, Freilassing
12.05.2010 Freilassing: Diskussionsabend zum Blockheizkraftwerk, Donn, 20.Mai, 19h Rathaussaal
12.05.2010 Erinnerung an eine Diskussion im Stadtrat vom 6.November 2007
04.05.2010 Die Nachfrage nach Holz steigt. Immer mehr Wälder werden rigoros ausgebeutet, zum Beispiel zur Herstellung von vermeintlich klimaneutralen Holzpellets. Revierförster Peter Wohlleben erklärt, warum das meiste Holz genauso schädlich für das Klima ist wie Erdöl oder Erdgas. Interview: Holz - Ein klimaneutraler Brennstoff? (2'28'')
03.05.2010
 

April 2010

28.04.2010 Regionale Bio-Wasserstoff-Erzeugung (Brand gefährlich für Großkonzerne!!!)
27.04.2010 Das Holz besser im Wald lassen, wir-klimaretter.de: Heizen mit Holz ist seit einigen Jahren schwer in Mode. Die Hersteller von Holzpellets nennen ihren Brennstoff "Kohlendioxid-neutral". Wie klimafreundlich ist der Pellet-Boom?
27.04.2010 Josef Jenni: Wie heizen wir in Zukunft?, Sonnenenergie - Moeglichkeiten und Grenzen
25.04.2010 Mangelware Holz im Salzburger Land, Tennengauer Nachrichten
21.04.2010 Solare Nahwärme, Am Ackermanbogen in München, Systemsimulatuion zum solaren Nahwärmesystem mit saisonalem Wärmespeicher und Heisswasser Absorptionswärmepumpe  (PDF)
21.04.2010
  • Freilassing: Entscheidung zum Biomasseheizkraftwerk am 20.Juni, Bürgerarbeitskreis bleibt hart, Stadtrat setzt den Initiatoren ein eigenes Ratsbegehren entgegen
  • Freilassing: Bürgermeister Flatscher: Forderungen des Arbeitskreises unerfüllbar, Initiatoren kündigen sachliche Darstellung der Alternativen an
9. April 2010 Moderne Holzerntetechniken und enegetische Holznutzung - Gefahr für den Wald?
Ortsverbände von Grüne/Bürgerliste, CSU und SPD laden ein,
Treffpunkt um 14 Uhr am Rathaus, Eingang Münchener Straße, von hier gemeinsame Fahrt (Fahrgemeinschaften) zu den Waldorten
08.04.2010
  • Freilassing: Biomasseheizkraftwerk: Gerangel um Bürgerentscheid geht weiter, Initiatoren lehnen in einem Brief den 4.Juli offiziell ab - Stadt bietet den 20.Juni an
  • Freilassing: Genug Holz für das Kraftwerk ? Exkursion Freitag 9.4. , Treffen 14h Rathaus
 

März 2010

16.03.2010
  • Freilassing: Gipfeltreffen laut Initiatoren nicht ergebnislos, zum Biomasse-Bürgerbegehren Freilassing
13.03.2010
12.03.2010  
10.03.2010
09.03.2010 19:30 Gasthaus Rieschen, Freilassing, Laufener Strasse, Alternativen zum Biomasse-Heizkraftwerk
ß8.03.2010 Stadtratssitzung: Entscheidung Biomasse-Kraftwerk mit Salzburg AG?
06.03.2010
05.03.2010

Freilassing: Grüne kritisieren Kraftwerksgegner, Kaminkehrern Missbrauch ihrer Monopolstellung vorgeworfen 

04.03.2010

Freilassing: Keine Einflussnahme des Bürgermeisters, Landratsamt weist Unterstellung des Bürgerarbeitskreises zurück

03.03.2010
März 2010 Stadtjournal Freilassing #69, mit Info zum Biomassekraftwerk | Projekt Biowärme
 

Februar 2010

27.02.2010 Holz ist ein einheimischer Rohstoff, Bürgermeister und Stadtwerke widersprechen dem Bund Naturschutz
  gemeinsame Vereinbarung von BN und Bayerische Staatsregierung
27.02.2010
Sob.Rund
Freilassing: Landratsamt bremst Kaminkehrer
24.02.2010 Kommunale Stadtwerke stärken – Erneuerbare Energien für Städte und Regionen, Einladung zur 4. EUROSOLAR-Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“ am 26./27.Mai 2010 in München
EUROSOLAR e.V. Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien
24.02.2010 Wochenblatt
  • Freilassing: "Irreführung des Bürgers", Stadt Freilassing und Stadtwerke weisen Behauptungen zurück
  • Bürgerbegehren rollt an, Aktionskreis macht mobil gegen Biomasseheizkraftwerk
  • Leserbrief: Wieviel Bio ist wirklich drin ? von Bert Enzinger
24.02.2010 Freilassing: Unterschriftenzahl für Bürgerbegehren erreicht, Sammlung geht trotzdem weiter - Vorwurf der Verbreitung der Unwahrheit zurückgewiesen
24.02.2010 Salzburg-AG gibt Naturschützern Recht, Trotz Fernwärme-Ausbau keine neuen Kraftwerke nötig
Bund Naturschutz Freilassing
20.02.2010
19.02.2010
  • Freilassing: Unterschriftslisten für Bürgerbegehren Biomassekraftwerk liegen aus, Mußner, Dallmeier, Bahnhofsapotheke, Bäckereien Unterreiner,
  • Veranstaltung Di 9.März, 19:30 Gasthaus Rieschen, Alternativen zum Biomasse-Heizkraftwerk
18.02.2010

Bund Naturschutz steht hinter dem Bürgerbegehren, Umweltfreundlichkeit des Biomasseheizkraftwerks nur „schöner Schein" - Zu viele Fragen offen

17.02.2010 Präsentation des Bund Naturschutz zum Bürgerbegehren Biomasse-Heizkraftwerk Freilassing
14.Feb.2010

Umfangreiches Glossar zum Thema: Wald-Energie-Biomasse

10.02.2010
08.02.2010 Stadtratssitzung
 

Januar 2010

30.01.2010

Freilassing: Schulterschluss für Biomassekraftwerk, Gemeinsame Erklärung der Befürworter - Gegner bereiten Bürgerentscheid vor

13.01.2010 Richtlinien zur Förderung von Energie- und CO2-Einsparung in der Gemeinde Kirchanschöring, beschlossen am 10.Dezember 2009
09.01.2010
05.01.2010

Freilassing Biomassekraftwerk: Anschlusskosten für Kraftwerk aufgeschlüsselt, Arbeitskreissprecher Wolfgang Wagner nimmt zu Vorwürfen der Grünen/Bürgerliste Stellung

02.01.2010

Freilassing: Grüne verteidigen Kraftwerkspläne, Nach Kritik vom neuen Bürgerarbeitskreis holen die Politiker zum Gegenschlag aus

   
  2009 | 2008 | 2007
   


 
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